Preisträger

2008 Daniel Dörr
Neues Analysewerkzeug für Kryobiologie
 
2007 Carsten Kremb
“Methodenentwicklung zur Einspritzmengenberechnung von Commonrail-Injektoren“
Fachhochschule Kaiserslautern/ Fachbereich Mikrosystemtechnik/
Prof. Dr. Ing. Patrick Klär
 
2006 Andreas Keller
“A statistical Framework fort he Diagnosis of Meningioma Cancer“
Universität des Saarlandes / Fachbereich Humangenetik
 
2005 Barbara Luck

“Implementierung einer permanenten Wärmeverbrauchsbestimmung im Gasturbinen- und Dampfturbinen-Kraftwerk Hazira (Surat, Indien)“
Deutsch-Französisches Hochschulinstitut

Die Aufgabe der Diplomarbeit war es, in einem indischen Kraftwerk eine permanente Wärmeverbrauchsbestimmung mit den vorhandenen Betreibsmessinstrumenten durchzuführen. Das Ziel ist, langfristige Trends in der Veränderung des Kraftwerkswirkungsgrades zu erkennen, die zu Korrosion führen. Dadurch kann die Wartung und Reinigung wirtschaftlich optimiert werden. Dies führt zu einer Verbesserung des Wirkungsgrades, der Brennstoffverbrauch wird verringert und die Emissionen auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus lassen sich mit dieser Methode die Zusammenhänge zwischen Klimabedingungen (Sommer, Winter) und der erzeugten Strommenge erkennen, sodass eine Vorhersage der Stromerzeugung für die nächsten Tage möglich wird. Dies ist für ein Land wie Indien besonders wichtig, wo wegen einer plötzlichen Erhöhung des Stromverbrauchs die Stromnetze häufig zusammenbrechen. Die Methode wurde in die praktische Anwendung gebracht und die indische Betreibsmannschaft kann die Messungen selbstständig vornehmen.

 
2004 Katja Weber
“Professionalisierung von Mergers & Acquisitions – Entwicklung eines IT-unterstützten Vorgehensmodells für M & A-Aktivitäten in der IT-Branche“
Fachhochschule Kaiserslautern / Standort Zweibrücken /
Fachbereich Betriebswirtschaftslehre

Auf Grund der hohen Integrationsrisiken bedürfen Mergers & Aquisitions einer ganzheitlichen und fachübergreifenden Betrachtung ihrer drei Phasen: der Planung, der Durchführung sowie der Implementierung bzw. Integration. In dem ersten Teil der Diplomarbeit arbeitete Frau Weber die Risiken übereilter Transaktion heraus. Hierzu gehören u. a. kulturelle Differenzen, ein zu hoher Kaufpreis auf Grund fehlender Due Diligence und die übermäßige Abwanderung hochqualifizierter Mitarbeiter. Gleichzeitig zeigte sie auf, wie man diesen Risiken begegnen sollte.
Katja Weber absolvierte schon ihr Praxissemester bei der IDS Scheer AG und gewann damit einen Einblick in ein M & A-erprobtes Unternehmen. Frau Weber entwickelte bei und für IDS Scheer einen Merger Scout, der die theoretischen Überlegungen in ein anwendungsfreundliches IT-Tool goss.


Sonderpreis Kerstin Müller
“Entwicklung eines Konzeptes zur Identifizierung und Qualifizierung des Führungsnachwuchses der Fa. Eberspächer“
Fachhochschule Kaiserslautern / Standort Zweibrücken /
Fachbereich Betriebswirtschaftslehre

Erfolg und Wachstum eines Unternehmens sind untrennbar mit den Leistungen der Mitarbeiter verknüpft. Deshalb ist es wichtig, dass die Personalentwicklung sich der dynamischen Entwicklung des Wettbewerbs und des Unternehmens anpasst. Ein steigender und zunehmend differenzierter Qualifizierungsbedarf macht eine umfassende Personalentwicklungsstrategie unabdingbar. Den notwendigen Bedarf an Führungskräften zu decken, ist ein eng einhergehendes Ziel der Personalentwicklung. Hierzu bedarf es einer gut organisierten Arbeit im Bereich der Identifizierung und Qualifizierung von Führungsnachwuchskräften. Aus diesen Gründen investiert die Eberspächer GmbH & Co. KG in eine zukunftsorientierte Personalarbeit, die unter anderem zum Ziel hat, eine systematische Identifizierung und anforderungsgerechte Qualifizierung von potenziellen Führungskräften umzusetzen. Die vorliegende Diplomarbeit hat sich mit der Entwicklung eines Konzeptes zum Ziel gesetzt, die Verantwortlichen für die Personalarbeit bei Eberspächer diesbezüglich zu unterstützen.
2003 Diane Drescher
"Expression heterologer RNA in der Hefe Saccharomyces cerevisiae und in vivo Assimblierung zu virusähnlichen Partikeln"
Universität des Saarlandes, Fachbereich Mikrobiologie

Sonderpreis Nicole Brück
“Entwicklung eines Neomycin basierten Testsystems zur Detektion des aktivierten Glucocorticoidrezeptors in der Spalthefe Schizosaccharomyces pombe“
Universität des Saarlandes / Fachbereich Biochemie
 
2002 Dirk Weissig, Andreas Arnold
“Entwicklung eines frei justierbaren Spann- und Aufnahmesystems für die Blechverarbeitung und die Messtechnik“
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes /
Fachbereich Maschinenbau

Die Fa. Eiden & Schmidt GmbH wandte sich an die HTW, um einen Prototypen eines flexiblen Spannsystems zu entwickeln. Herr Weissig und Herr Arnold - auf der Suche nach einer Studienarbeit - entschieden sich schließlich für das Projekt. Das Hauptanwendungsgebiet dieser neuen Entwicklung liegt in der Automobilindustrie, in der häufig Bauteile eingesetzt werden, die in ihrer Geometrie sehr komplex geformt sind und in weiten Teilen fast nur aus CAD Freiformflächen bestehen. Unter Freiformflächen werden in der Konstruktionstechnik Flächen verstanden, die sich nicht nur aus einer kleinen Anzahl elementar beschreibbarer, so genannter Regelgeometrien zusammensetzen, sondern komplexer gekrümmte Formen aufweisen (Beispiele Flugzeug- und Schiffsrümpfe, Automobilkarosserien, Turbinenschaufeln). Da diese Freiformflächen schwer zu fixieren sind, wurde das Akrobat-Aufnahmeelement entwickelt.

Sonderpreis Simone Weirich, Claudius Bäuerle, Heiko Rupp
“Folgenutzung der Grube Göttelborn“
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes /
Fachbereich Architektur

Hintergrund der Arbeit aus dem Sommersemester 2001 war die Schließung der Tagesanlage Göttelborn in der Gemeinde Quierschied und Ziel war es gewesen, eine Perspektive für ehemalige Bereiche der Saarländischen Montanindustrie zu entwickeln.
Aufgrund der Komplexität der Aufgabe, insbesondere der umfassenden Analyse des Bestandes, war die Arbeit von drei Studierenden im Team erbracht worden. Leitlinie bei der Aufgabenstellung war, nicht einzelne Aspekte aus dem Kontext herauszulösen, sondern sie vielmehr in einem „Gesamtsystem" zu bearbeiten. Es wurden städtebauliche, ökonomische und soziologische Aspekte einbezogen.

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